Hier ist ein einfaches Beispiel, wie man das DKCE JS mit TinyMCE5 nutzen kann.
Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen. Da schwimmt ein Delphin. Das ist kein Delfin. Das ist ein Haii. Die Polente sollte den Scheißkerl einbuchten. Es gibt Dinge die man nicht erklären kann. Die Preise sind um 5% gestiegen. Wir kommen zum zum Abschluss.
Es war einmal ein Mann der lebte in einer kleinen Stadt am Rand der großen Ebene. Er hatte schon immer geglaubt, dass sein Leben ganz normal sei, bis zu dem Tag, an dem der Brief kam. Der Brief, der alles verändern sollte. Es war ein Montag morgen, der Regen prasselte gegen das Fenster und der Kaffee schmeckte irgendwie bitterer als sonst. Vielleicht lag es am Wetter oder an der Stimmung, die in der Luft lag, man konnte es nich genau sagen.
Er nahm den Brief vom Tisch, der Umschlag war leicht zerknittert und mit einer altmodischen Schreibmaschine adressiert: Herrn Johannes M. Weiler, Gartenstraße 14. Kein Absender, keine Marke, nur ein Stempel mit dem Datum vom Vortag. Er öffnete ihn vorsichtig, als könne das Papier zerfallen, wenn man zu stark daran zieht. „Sehr geehrter Herr Weiler,“ stand da, „Sie sind der rechtmäßige Erbe eines Hauses, dass Ihnen bisher unbekannt war.“ Er runzelte die Stirn. Haus? Erbe? Er kannte niemanden, der etwas hinterlassen hätte, außer vielleicht seiner Tante Hedwig, aber die war doch noch am leben – dachte er zumindest.
Er legte den Brief beiseite und schaute aus dem Fenster. Draußen fuhr ein alter, blauer Lieferwagen vorbei, der zu hupen schien ohne Grund. Eine Katze huschte über die Straße, ihr Fell war nass und strähnig. Alles schien irgendwie… seltsam. Er nahm den Brief wieder in die Hand und las weiter. „Bitte melden Sie sich innerhalb von sieben Tagen beim Notariat Kleffmann & Söhne in Bad Langen. Ansonsten verfällt der Anspruch.“ „Kleffmann & Söhne“, murmelte er. Der Name kam ihm vage bekannt vor, vielleicht hatte er ihn in einer Zeitung gelesen, oder war es ein Firmenschild irgendwo gewesen?
Seine Hand zitterte leicht, während er das Blatt zusammenfaltete. Vielleicht war das ja ein Scherz, irgendein Betrugsversuch. Aber die Papiersorte fühlte sich teuer an, das Siegel echt, und die Unterschrift unten war mit Tinte gemacht – nicht gedruckt. Er trank den Rest seines kalten Kaffees und verzog das Gesicht. Jetzt erstmal duschen, dachte er.
Beim duschen überlegte er, was er tun sollte. Er mochte keine Überraschungen. Sein Leben war ruhig, langweilig vielleicht, aber vorhersehbar. Nach der Arbeit ging er meist ins selbe Café, saß am selben Platz, trank den selben Kaffee mit zwei Zucker und las die Lokalzeitung von vorne bis hinten. Er seufzte. Warum jetzt sowas?
Am Abend rief er seine Cousine Sabine an, die alles über jeden wusste. „Ein Haus geerbt?“ lachte sie laut durchs Telefon. „Von wem denn bitte? Vom Weihnachtsmann?“ „Sehr witzig,“ sagte Johannes, „Ich meine das ernst. Es steht hier schwarz auf weiß.“ „Hm. Kleffmann & Söhne sagst du? Das ist doch diese Kanzlei, die mal diesen Skandal hatte, oder? Mit den falschen Grundstücksverkäufen?“ „Davon hab ich nichts gehört.“ „Na dann google mal. Oder fahr hin, wenn du dich traust.“
Er legte auf, unschlüssig. Vielleicht sollte er wirklich einfach fahren. Am nächsten Morgen stand er früh auf, packte eine Tasche, nahm den alten VW Golf, der kaum noch TÜV hatte, und machte sich auf den Weg nach Bad Langen. Die Straße zog sich durch Felder und Wälder, der Nebel hing tief, und manchmal schien es, als würde sich der Asphalt vor ihm winden wie eine schwarze Schlange.
Nach etwa zwei Stunden kam er an. Das Ortsschild war halb umgefallen, die Buchstaben abgeblättert. Bad Langen – Willkommen. Na ja, so richtig willkommen fühlte er sich nicht. Die Kanzlei fand er schnell – ein graues Gebäude mit grünen Fensterläden, die schief in den Angeln hingen. Er trat ein. Drinnen roch es nach Staub und Papier. Eine junge Frau saß hinter einem Schreibtisch und tippte etwas in einen Computer, der aussah, als sei er aus den 90ern.
„Guten Tag, mein Name ist Weiler. Ich hab diesen Brief bekommen,“ sagte er und hielt ihn hin. Sie sah auf, lächelte knapp und nahm den Umschlag. „Ah ja, Herr Weiler. Einen Moment bitte.“ Sie verschwand durch eine Tür. Johannes wartete. Die Uhr an der Wand tickte laut, zu laut. Dann kam ein älterer Mann heraus, grauhaarig, mit dicker Brille. „Herr Weiler! Schön, dass Sie so prompt gekommen sind. Folgen Sie mir doch bitte.“ Er führte ihn in ein kleines Büro. Alte Bücher, Akten, ein Globus, der sich leicht drehte vom Durchzug.
„Also,“ begann der Notar, „es geht um das Anwesen Ihrer Urgroßtante Mathilde von Weiler, geboren 1897, verstorben 1973.“ „Ich wusste garnicht, dass ich eine Urgroßtante Mathilde hatte.“ „Das wissen viele nicht,“ sagte der Mann mit einem leisen Lächeln. „Die Erbschaft war… kompliziert. Aber jetzt hat sich alles geklärt. Das Haus steht seit Jahren leer, in der Nähe des alten Friedhofs.“ „Klingt ja gemütlich,“ murmelte Johannes. „Hier sind die Schlüssel. Wenn Sie möchten, können Sie gleich hinfahren. Aber ich warne Sie, es ist in einem etwas… vernachlässigten Zustand.“
Zwei Stunden später stand Johannes vor dem Haus. Es war groß, drei Stockwerke, die Fensterläden schief, der Garten verwildert. Das Tor quietschte, als er es öffnete. Im Wind klapperte etwas, vielleicht eine lose Dachrinne. Er trat ein. Der Flur war dunkel, roch nach Moder und alten Teppichen. Überall Staub. Er machte Licht – die Lampe flackerte kurz und ging dann an. An den Wänden hingen vergilbte Bilder, Porträts von Leuten, die ihm irgendwie bekannt vorkamen, obwohl er sie nie gesehen hatte.
In einem der Zimmer fand er eine alte Truhe. Sie war verschlossen, aber der Schlüssel steckte. Drinnen lagen Briefe, alte Fotos, ein zerbrochenes Medaillon. Auf der Rückseite eines Fotos stand in geschwungener Schrift: Für meinen lieben Johann, möge er die Wahrheit finden. Johann. Nicht Johannes – aber fast. Er runzelte die Stirn. Was für Wahrheit?
Er verbrachte Stunden damit, die Briefe zu lesen. Viele waren in altdeutscher Schrift, kaum lesbar. Aber eines verstand er: Mathilde hatte ein Geheimnis gehabt, etwas, das mit der Familie zu tun hatte, mit einem Kind, das nie geboren werden sollte oder doch wurde. Es war verwirrend, voller Lücken.
Draußen wurde es dunkel, der Wind heulte ums Haus. Ein Fenster schlug auf, er erschrak. Er wollte schon gehen, da hörte er Schritte oben. Ganz leise, aber eindeutig. „Hallo?“ rief er. Keine Antwort. Er ging langsam die Treppe hoch, die Stufen knarrten. Oben war nur Staub, Spinnweben, und ein alter Spiegel, der sein eigenes Gesicht verzerrte. Er lächelte unsicher. Ich bilde mir das nur ein.
Dann, im Spiegel, sah er plötzlich eine Bewegung hinter sich. Er drehte sich um – nichts. Nur das Bild einer Frau an der Wand, halb verblasst, mit Augen, die ihn anzusehen schienen. Er verließ das Haus in Eile, das Herz klopfte ihm bis zum Hals.
Später, im Auto, lachte er nervös. Blödsinn, sagte er laut. Nur Einbildung. Altes Haus, Wind, Geräusche. Aber als er nach Hause kam, fiel ihm der Brief wieder ein. Er lag auf dem Beifahrersitz – und war plötzlich anders. Der Text schien verändert. „Die Wahrheit liegt im Spiegel,“ stand nun dort, wo vorher die Unterschrift gewesen war.
Er starrte darauf. Der Kaffee von heute Morgen schmeckte ihm plötzlich im Nachhinein noch bitterer.